Reiselust. Weihnachten.

Salzburger Land – Auf den Spuren des Lieds „Stille Nacht – Heilige Nacht“

Schnee. Berge. Weihnachten. Österreich. Salzburg.
Reise in der Vorweihnachtszeit. Auf den Spuren des erfolgreichsten Weihnachtslieds, das im Salzburger Land wirklich nur an Heilig Abend aufgeführt werden darf.

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Wusstet Ihr, dass das Weihnachtslied „Stille Nacht – Heilige Nacht“ seinen Ursprung im Salzburger Land hat? Als ich es meiner Oma erzählte meinte sie gleich „Ja klar. Da war doch die Orgel kaputt und dann wurde das aufgeführt.“
Auf den Spuren des Weihnachtslieds gab es auch viele schöne Eindrücke des Salzburger Lands, die ich Euch nicht vorenthalten will. Nebenbei lernt ihr dann auch – wie ich – was es denn mit der kaputten Orgel auf sich hatte.
Ganz zum Schluss auch noch einige Tipps zu Salzburg selbst.


OBERNDORF BEI SALZBURG.
Zu Heiligabend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber sowie der Hilfspfarrer Joseph Mohr zum erstem mal das Lied „Stille Nacht – Heilige Nacht“ in der Kirche St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg auf. Dabei wurde das Lied mit einer Gitarre begleitet. Anscheinend, weil die Orgel kaputt war. Anstelle der Kirche steht heute übrigens eine Kapelle. Daher geht es los mit Eindrücken aus dem nächtlichen Oberndorf.

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WAGRAIN.
Aber nun zu den Ursprüngen: 1816 verfasste Joseph Mohr verfasst in Mariapfarr im Lungau den Text von „Stille Nacht!“ in Form eines Gedichtes. Joseph Mohr war lange Zeit Hilfspfarrer in Wagrain und kümmerte sich dort auch um die Bildung und die Schule. Am Ende starb er auch in Wagrain weshalb dort auch seine Gedenkstätte ist.

Wagrain an sich ist ein schöner Ort zum Skifahren. Leider hatten wir keine Zeit auf den Berg zu fahren, aber dies werde ich definitiv bei meiner nächsten Ski-Planung mit überlegen.

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ARNSDORF UND HALLEIN.
Nun gab es den Text. Aber es fehlte noch die Melodie dazu. Hier kommt Franz Xaver Gruber ins Spiel. Er komponiert 1818 vor Weihnachten die zugehörige Melodie im Schulhaus von Arnsdorf dazu. Deshalb machten wir uns einmal auf den Weg nach Arnsdorf, um die ursprünglichen Noten zum Lied zu besichtigen. Und wir fuhren auch nach Hallein, um das ehemalige Wohnhaus von Franz Xaver Gruber zu besichtigen. Hier hatten wir auch enlich etwas Zeit durch die Stadt zu spazieren und uns die Altstadt anzuschauen.
Ich bin ja absoluter Österreich-Fan, weil man immer Berge sieht. Und im Salzburger Land waren diese auch schon schneebedeckt.

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SALZBURG.
Da Jospeh Mohr in Salzburg geboren war machten wir uns dann auch auf den Weg nach & durch Salzburg. Nach 6 Stunden Salzburg hatten wir schon einiges gesehen. Aber definitiv noch zu wenig für diese schöne Stadt.

Wir schlenderten durch die älteste Gasse der Stadt, an der Salzach entlang, dann ging es am Schloss Mirabell vorbei und über den Weihnachtsmarkt. Weiter durch kleine weihnachtlich geschmückte Gassen, durch Hinterhöfe und zum Schluss an den Dom zum Mittagessen – wo wir alle froh über ein bisschen Wärme waren.
Hier habe ich auch noch einen Restaurant-Tipp für Euch.

Letztlich war es eine super interessante (wenn auch etwas anstrengende Reise) durch das Salzburger Land. Ich kann Euch aber nur empfehlen den ein oder anderen Ort zu besuchen, wenn Ihr in Salzburg seid. Die Menschen dort sind nämlich alle sehr stolz auf die Ursprünge des „Stille Nacht“-Lieds und freuen sich alle etwas darüber zu erzählen.

Restaurant-Tipp für Salzburg:
St. Peter Stiftkeller.
Das älteste Restaurant in Europe wurde vor über 1200 Jahre gegründet. Und das Essen schmeckt einfach richtig lecker. Zum Abschluss hatten wir noch  Salzburger Nockerl, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Ich hoffe, ich konnte Euch ein paar Eindrücke geben.
Mich hat es jedenfalls sehr in Weihnachtsstimmung gebracht.
Jasmin


Danke an Salzburger Land Tourismus für diese tolle Gelegenheit durch das Salzburger Land zu reisen und die Spuren der Stillen Nacht zu suchen.

1 Kommentar

  1. Liebe Jasmin,

    vielen vielen Dank für den schönen Beitrag und den tollen Überblick!
    Es war toll, dich kennen zu lernen und dich mit von der Partie zu haben 🙂

    Ganz herzliche Weihnachtsgrüße
    Caro

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