Reiselust.

Etosha Nationalpark. Schon wieder Giraffen.

„Klar, habe ich schon einmal Giraffen gesehen. Im Zoo.“
Ich sags Euch: Bei der 1. Giraffe im Etosha Nationalpark seid Ihr noch völlig begeistert und aus dem Häuschen.
Bei der 100. am Tag, schaut Ihr dann nur noch gelangweilt aus dem Fenster „Ah, schon wieder Giraffe.“ Ein Phänomen, das bei allen Mitreisenden zu beobachten war. Und es nur wenige gab, die mit Begeisterung auch die 1.000 Giraffe betrachteten.

Aber von ganz vorne. Während meiner Reise kreuz und quer durch Namibia, die Ihr auch hier nachlesen könnt, kam ich auch durch den Etosha Nationalpark. Und diesen will ich Euch hier mit einem Reisebericht vorstellen:
Ich kann ihn Euch nur empfehlen: Wer alle Wildtiere mit wenig Touristen sehen will, der ist im Etosha Nationalpark genau richtig. Elefanten, Giraffe, Vogelstrauss, Hyänen, Paviane, Stachelschweine, jegliche Arten von Antilopen, Löwen, Leoparden, Nashörner. Alles wirklich alles war dabei. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Etosha bedeutet eine große weiße Fläche. Dies trifft auf das Herzstück des Parks zu, der weißen verkrusteten Salzpfanne. Von der man bis an den Horizont sieht.
Der 22.000qkm große Park zählt zu den wildreichsten Naturschutzgebieten Afrikas. Die Temperaturen erreichen im November ohne weiteres 40Grad, weshalb sich frühes Aufstehen lohnt. Auch wenn ich frühes Aufstehen hasse. Hier ist es wirklich dringend notwendig und lohnt sich auch.

Jetzt noch ein Fakten aus meiner Erfahrung:
Für den Park solltet Ihr auf jeden Fall 3-4 Tage einplanen. Je nachdem wielange Ihr zum Staunen braucht. Übernachten könnt Ihr am besten auf den Campingplätzen. Aber Achtung: Vorher buchen. Alle Campingplätze sind sehr schnell ausgebucht. Ich in dem Okaukuejo Camp und Halali Camp und mit beiden sehr zufrieden.
Alle der Campingsplätze verfügen über ein künstliches Wasserloch, an dem Ihr nachts die Tiere beobachten könnt. Und Löwen sowie Elefanten um das Wasserloch schleichen seht.

Das Camp verlassen wurde jeden Tag pünktlich zu Sonnenaufgang, da die meisten Tiere dort nach aktiver waren, als in der heißen Mittagshitze. Das bedeutet damit aber gleichzeitig Zelt abbauen und zusammen packen bei völliger Dunkelheit. Aber mit der Zeit klappte es ganz gut. Also keine Angst. Camping ist gar nicht so schlimm.

Bei einem Besuch im Etosha Nationalpark solltet Ihr Euch auf viele viele Tiere einstellen. Für mich war es super, dass ich ein Tierbuch dabei hatte und somit alles interessante direkt auch nachlesen konnte. Das ist jedenfalls sehr hilfreich, falls Ihr ohne Guide unterwegs seid.
Und keinenfalls den Sonnenschutz vergessen. Ich war im November dort und kann nur sagen, es war fabelhaft.

Viel Spaß beim Nachreisen.
Jasmin

 

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